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GESCHICHTE DER ÖDG

DetailsEhemalige Vorstände der ÖDG
Details Proponentenkomitee 1968/69

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INTERVIEW MIT O.UNIV.-PROF. DR. WERNER WALDHÄUSL

Wie kam es zur Gründung der ÖDG? Von wem ging die Initiative dazu aus?

Mitte der 60-er Jahre wurde in Deutschland die Deutsche Diabetesgesellschaft gegründet, nachdem vorher schon die Gründung der Europäischen Diabetesgesellschaft vorangegangen war. Die Idee wurde von Prof. Deutsch aufgenommen, der der Ansicht war, dass die Innere Medizin Schwerpunkte braucht und einer dieser Schwerpunkte war die Diabetologie.

Der Gründungsvorstand bestand aus Prof. Deutsch, Prof. Beringer, Dozent Dr. Königstein, Dozent Herbinger und Frau Dozentin Dr. Rudas.

Prof. Beringer hat dann den Gedanken eingebracht, abwechselnd mit den Internationalen Donausymposia über Diabetes mellitus, die er gemeinsam mit Kollegen aus den Staaten des „Ostblockes“ gegründet hatte, zu tagen. Ziel des Vorschlages war die Ermöglichung eines Gedankenaustausches mit Kollegen aus dem Osten. So wurden die Tagungen ein Jahr hier, ein Jahr im Osten abgehalten. Die erste Tagung der ÖDG fand 1970 in Innsbruck unter dem Vorsitz von Prof. Deutsch statt. In der Folge wurden dann sechs Jahre jedes zweite Jahr in einer anderen Stadt Österreichs getagt. Es waren kleine Tagungen mit 30 – 50 Anwesenden, im wesentlichen wissenschaftliche Sitzungen, die nur beschränkt der ärztlichen Fortbildung dienten.

Ende der 70-er/Anfang der 80-er wurde die ausschließlich der ärztlichen Fortbildung dienende Frühjahrstagung sozusagen als ergänzende 2. Jahrestagung aus der Taufe gehoben. Ab etwa 1990 öffnete sich die ÖDG, wie auch andere ärztlich-wissenschaftliche Gesellschaften, für außerordentliche Mitglieder (DiabetesberaterInnen und Mitarbeiter des technischen Personals). Das hatte den Vorteil, dass jetzt auch ganze Teams von der Fortbildung erfasst werden konnten.

Wie sah die Situation der Diabetologie in Österreich zur Zeit der Gründung der ÖDG aus?

Die österreichische Diabetologie hat sich schon sehr früh einen Namen gemacht. Das geht noch auf Prof. von Noorden zurück, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunächst als Vorstand der I. Medizinischen Universitätsklinik und später, nach einem Intermezzo in Frankfurt, als Primarius der Stoffwechselabteilung im Krankenhaus Lainz tätig war. Nach dem 2. Weltkrieg fehlten jedoch, wie nahezu überall, zunächst alle technischen Vorraussetzungen für eine adäquate und kompetitive Forschung. Die Ausgangslage zum Zeitpunkt der Gründung der ÖDG war somit bescheiden. Doch bereits ab der Mitte der 60- er Jahre begannen sich erste Gruppen zu profilieren.

1979 Kongress der Internationalen Diabetes Federation in Wien
1991 Gemeinsame Tagung mit der Deutschen und Schweizer
Diabetesgesellschaft in Salzburg
1996 32. Jahrestagung der Europäischen Diabetesgesellschaft
(EASD) in Wien Gemeinsame Tagung mit der
Deutschen und Schweizer Diabetesgesellschaft in Basel

Wie haben sich die Ziele der ÖDG im Laufe der Zeit verändert?

Wie ich bereits angedeutet habe, war die Gesellschaft im ersten Jahrzehnt ihres Bestehens sehr stark wissenschaftlich orientiert. Heute ist das Bild bunter geworden und wesentlich praxisorientierter. Diese Entwicklung entspricht dem Zeitgeist, der es verlangt, sich stärker in gesundheitspolitische Felder hineinzuwagen. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass die dafür notwendigen epidemiologischen Unterlagen nur durch einen entsprechend großen Stab erstellt werden können. Kleine Länder (Fachgesellschaften) sind daher oft gezwungen, die Daten großer Länder zu übernehmen und zu extrapolieren. Dies gilt sowohl für Probleme der Epidemiologie als auch für manche therapeutische Aspekte. Die Aufgabe solcher Fachgesellschaften – und so auch der ÖDG – konzentriert sich daher oft darauf, Leitlinien zu formulieren und Daten anderer Regionen für das eigene Land aufzubereiten; wie dies soeben erfolgreich geschieht.

Was sehen Sie als die Highlights der bisherigen Arbeit der ÖDG?

Ich glaube, dass die Frage falsch gestellt ist. Die Aufgabe einer Fachgesellschaft sind nicht Highlights, diese werden in der Forschung erarbeitet – und hier gibt es zunehmend wichtige Beiträge aus Österreich – insbesondere auf dem Gebiet der metabolischen Forschung. Die wichtige Aufgabe einer Fachgesellschaft besteht jedoch nicht in der Forschung, sondern in einer kontinuierlichen Förderung des wissenschaftlichen Diskurses, in der Bereitstellung eines adäquaten Diskussionsforums für jene, die forschen und/oder mit der Betreuung von Patienten befasst sind. Eine wissenschaftliche Gesellschaft fördert dadurch den Gedankenaustausch und wirkt damit auch als ein Korrektiv im Strom der Zeit. Die Österreichische Diabetesgesellschaft stellt sich dieser Aufgabe heute mit großem Erfolg.

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