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ÖDG Aktuell

Aktuelles zu Covid-19 Infektionen
Info zur COVID-19 Impfung

Die vorliegende Literatur legt nahe, dass Diabetes mellitus einen Risikofaktor für einen schweren Verlauf einer covid-19 Infektion darstellen können. Anzunehmen - aber derzeit nicht ausreichend durch Daten belegt, ist - dass dies besonders für Menschen mit Diabetes und anderen bekannten Risikofaktoren wie höheres Alter, vorbestehenden kardiovaskulären Erkrankungen oder Nierenerkrankungen gilt.

Diabetes Therapie bei akuten Infektionen

Wie generell für akute Infektionen empfohlen, raten wir im Fall von COVID-19 Infektionen, insbesondere bei schwerem Verlauf, die antidiabetische Therapie zu evaluieren und SGLT-2 Inhibitoren und Metformin unter engmaschiger Blutzuckerkontrolle großzügig zu pausieren/abzusetzen und durch andere BZ senkende Therapien zu ersetzen.

Diskussion COVID-19 und RAAS

In der Literatur wird teils sehr kontrovers über eine Beteiligung von ACE-2 bei covid-19 Infektionen spekuliert. Im Einklang mit internationalen Fachgesellschaften und der ÖGN empfehlen die ÖDG NICHT, ACE-Hemmer oder AT2 Blocker aufgrund dieser Spekulationen abzusetzen. Statement zu ACE-Hemmer Therapie und Covid 19

Aktuelle Information zum OGTT in der Schwangerschaft

Aufgrund der aktuellen Covid-19 Situation kann es zu Engpässen bei den oralen Glukosetoleranztests im Rahmen der Schwangerschaft kommen. Wir empfehlen prinzipiell die Durchführung des 75 g oGTT wie in den ÖDG 2019 Leitlinien dargestellt.

Wenn dies in der momentanen Situation nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist, dann wird folgende Vorgangsweise empfohlen:

Frauen mit hohem Risiko für einen Gestationsdiabetes (GDM)
dazu gehören:

  • GDM in einer früheren Schwangerschaft
  • Gestörte Glukosetoleranz oder Nüchternglukose ≥ 100mg/dl
  • Kongenitale fetale Fehlbildung in einer früheren Schwangerschaft
  • Geburt eines Kindes > 4500g
  • Totgeburt
  • Habitueller Abortus (>3 Fehlgeburten)
  • Diabetes Symptome
  • Adipositas (BMI ≥ 30kg/m2)
  • Alter über 35 Jahre
  • Metabolisches Syndrom
  • Vaskuläre Erkrankung (KHK, CAVK, PAVK)
  • Familienanamnese von Diabetes bei erstgradigen Verwandten
  • Ethnizität (arabisch, S- und SO-Asien, Lateinamerika))

>> Jedenfalls Diagnostik mit oGTT wie bisher

Für alle anderen Frauen, bei denen ein oGTT derzeit NICHT möglich ist, sind folgende Optionen möglich:

  • Verschiebung des ltMutter-Kind-Pass vorgesehenen oGTT bis zur max30.SSW
  • Kontrolle des Nüchtern Blutzucker (cut-off: < 92 mg/dl) oder 1h oder 2 h postprandialen Blutzuckers (cut-off 1h: < 140 mg/dl, cut-off 2h: < 120 mg/dl) + HbA1c in der 24-28SSW zur Risikoabschätzung (mit bei Bedarf nachfolgendem oGTT)
  • Großzügige Blutzuckerselbstmessung nüchtern und 1h postprandial ltLeitlinien (wie bei manifestem GDM)

Allen Schwangeren soll zu mediterraner Diät und – soweit derzeit möglich – körperlicher Bewegung geraten werden.

Diese Vorgehensweise ist nicht Evidenz-basiert und wird nur aufgrund des Engpasses in der derzeitigen Ausnahmesituation von der ÖDG empfohlen.

EASD e-Learning

COVID-19 and diabetes

Diabetesberatung „Akut“ in der Coronakrise

Hilfestellung und  Beratung zu sämtlichen Fragen des Diabetesmanagement durch PflegeexpertInnen / DiabetesexpertInnen während der „Corona-Krise“ bietet die HOTLINE DIABETESBERATUNG des Verbandes Österreichische DiabetesberaterInnen. weiterlesen ...

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