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Hatten Sie Schwangerschaftsdiabetes? Es ist niemals zu früh, Diabetes vorzubeugen!

Folder Schwangerschaftsdiabetes

Neue Informationskampagne der ÖDG zu Spätfolgen des Schwangerschaftsdiabetes

Folder und Plakate können kostenlos unter office@oedg.at bestellt werden.

Schwangerschaftsdiabetes ist die häufigste Schwangerschaftskomplikation. Die HAPO-Studie hat gezeigt, dass jede fünfte Schwangere gefährdet ist, einen Gestationsdiabetes mellitus (GDM) zu entwickeln. Das neue Plakat und der neue Folder der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) soll Frauen und deren Familien auf die Notwendigkeit regelmäßiger Nachsorge-Untersuchungen und die Erhaltung oder Umstellung auf eine gesunde Lebensweise bei Mutter und Kind hinweisen.

Gesunde Ernährung, Gewichtskontrollen und bei Bedarf eine Gewichtsreduktion sowie regelmäßige körperliche Belastung sollen in den Alltag der gesamten Familie integriert werden. So kann das Risiko der Mutter, einen Diabetes bei neuer Schwangerschaft oder im späteren Leben zu entwickeln, um die Hälfte reduziert werden. Durch strikte Stoffwechsel-Kontrolle der Mutter in der Schwangerschaft und Überwachung der kindlichen Entwicklung soll auch das spätere Risiko für metabolische Erkrankungen im jugendlichen Alter vermindert werden.

Der Gestationsdiabetes ist für Mutter und Kind sowohl unmittelbar in der Schwangerschaft als auch langfristig mit Gesundheitsproblemen verbunden. Zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen zählen die Entwicklung eines hohen Blutdrucks in der Schwangerschaft bis zur Schwangerschaftsvergiftung, Frühgeburten, ein starkes asymmetrisches Wachstum des Kindes mit operativen Entbindungen und Auftreten von Unterzuckerungen beim Neugeborenen nach der Geburt. Auch Atemnotsyndrom, Anpassungsbeschwerden und Trinkschwäche treten bei den Babys häufiger auf.

Eine frühzeitige Entdeckung der Stoffwechselstörung und rechtzeitige Behandlung können diese Komplikationen deutlich vermindern. Dazu gehören Diät, Bewegung, Blutzuckerselbstkontrolle und gegebenenfalls eine Insulintherapie.

Deshalb ist die Durchführung des oralen Glukosetoleranztests in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche unter Beachtung der neuen international vorgeschlagenen Diagnosekriterien notwendig. Diese Untersuchung ist seit 2010 im Mutter-Kind-Pass in Österreich als erstem Land im deutschsprachigen Raum vorgegeben.

Idealerweise und vor allem bei hohem mütterlichem Risiko soll bereits in der Frühschwangerschaft ein vorbestehender Diabetes (durch Nüchternblutzucker-, Spontanblutzuckermessung oder HbA1c-Bestimmung) ausgeschlossen werden.

Auch nach der Geburt ist eine Kontrolle von Mutter und Kind notwendig, um spätere Stoffwechselverschlechterungen frühzeitig zu erkennen bzw. durch Präventionsmaßnahmen zu vermeiden. Dazu fordert die ÖDG die Zusammenarbeit von InternistInnen, HausärztInnen, KinderärztInnen und GynäkologInnen.

Für 2012 plant der Ausschuss Gender & MigrantInnen der ÖDG unter Leitung von Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer ein neues Gestationsdiabetesregister, mit dem die Prävalenz und Komplikationsraten beim GDM in Österreich erfasst und die Maßnahmen evaluiert werden sollen.

Poster für Mütter, Familien, ÄrztInnen, DiabetesberaterInnen, DiaetologInnen

Poster Schwangerschaftsdiabetes

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Folder für Mütter, Familien, ÄrztInnen, DiabetesberaterInnen, DiaetologInnen

Folder Schwangerschaftsdiabetes

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Presseaussendung (PDF - 73KB) Pressefoto (JPG - 1,5MB)- Bildnachweis: Univ. Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer © MedUni Wien Matern)

Links:

Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe Diabetesambulanzen
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Face Diabetes

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Therapie Aktiv

www.therapie-aktiv.at

World Diabetes Day

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Diabetes-Pass

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