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MISSION STATEMENT

Die Österreichische Diabetes Gesellschaft sieht es als ihre Aufgabe, die Gesundheit und Lebensqualität von Menschen mit Diabetes mellitus zu verbessern. 
Sie setzt sich daher für die Anliegen der Betroffenen ein. Sie fordert und fördert die stetige Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus. Sie unterstützt die Forschung und verbreitet wissenschaftliche Erkenntnisse aller den Diabetes berührenden Fachgebiete sowohl zur Verbesserung der medizinischen Betreuung als auch zur bestmöglichen Vorbeugung von Neuerkrankungen.

Was macht die ÖDG?

  • fungiert als Mittlerin zwischen den betreuenden Fachkräften und Patienten 
  • organisiert Fortbildungsveranstaltungen für ÄrztInnen, DiabetesberaterInnen und DiaetologInnen, wie z.B. die Jahrestagung und die Frühjahrstagung
  • fördert aktiv die diabetologische Forschung in Österreich
  • dient als Ansprechpartnerin in Bezug auf die Betreuung der DiabetikerInnen 
    - für die Sozialversicherungsträger 
    - das Bundesministerium für Gesundheit
  • erstellt - dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechend - Behandlungsleitlinien zur umfassenden Betreuung von DiabetikerInnen
  • setzt sich bei österreichischen GesundheitspolitikerInnen für den Ausbau der Prävention und für die Verbesserung der Betreuungsstrukturen und der medizinischen Versorgung ein 
  • informiert die Bevölkerung durch aktive Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen und schafft so Awareness für das Thema „Diabetes“.

Regelmäßige Aktualisierung und Erweiterung der ÖDG-Leitlinien

Seit dem Jahr 2004 gibt es unter Anleitung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft Leitlinien zur umfassenden Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus. Diese Leitlinien stellen auch die Grundlage für die Behandlung im Rahmen des Disease Management Programms „Therapie Aktiv“ dar. Leitlinien medizinischer Fachgesellschaften sind notwendig, um den behandelnden ÄrztInnen evidenzbasierte Therapiemöglichkeiten in kompakter Form zur Verfügung zu stellen, da nicht jede Ärztin und jeder Arzt auf allen Gebieten ein/e SpezialistIn sein kann. Außerdem helfen sie, Therapien auf generell akzeptierte, vergleichbare Grundlagen zu stellen.
Ein Update der Leitlinien erfolgte 2016.

Diabetes Forum

Gegründet im Jahr 2000, hat sich das „Praxisforum der Österreichischen Diabetes Gesellschaft“ unter der Herausgeberschaft von Prim. Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner zum führenden diabetologischen Fortbildungsmagazin Österreichs entwickelt. In Form von Themenschwerpunkten sichtet das Diabetes Forum aktuelles diabetologisches Wissen, verfolgt therapeutische Trends und extrahiert konkrete Entscheidungshilfen für die klinische Praxis. Daneben wird über die Aktivitäten und Entwicklungen innerhalb der ÖDG berichtet. Das Diabetes Forum steht für fundierte Information, Objektivität und Meinungsvielfalt. Der Autorenpool umfasst die führenden Vertreter der Diabetologie und verwandter Disziplinen in Österreich. International renommierte ExpertInnen sind regelmäßig mit Gastbeiträgen vertreten.

Forschungsförderung der ÖDG

Die ÖDG unterstützt die diabetologische Forschung in Österreich seit Jahren finanziell durch die Vergabe von Forschungspreisen für klinisch-wissenschaftliche Projekte oder Projekte aus dem Bereich der medizinischen Grundlagenforschung. Seit 2001 wurde der ÖDG-Forschungspreis bereits 16 Mal vergeben und es wurden insgesamt 560.000 Euro Forschungsförderung ausgeschüttet. 2017 wird bereits zum fünften Mal der mit 10.000 Euro dotierte Langerhanspreis der ÖDG als Nachwuchsforschungsförderungspreis vergeben.

ÖDG-Projektförderung

Derzeit unterstützt die ÖDG finanziell weitere Projekte: 

  1. Ernährungsbox der ÖDG
    Die Ernährungsbox soll möglichst viele Menschen dazu motivieren, den Prozess der Auseinandersetzung mit der eigenen Ernährung zu beginnen und dadurch ihre eigene Gesundheit nachhaltig zu verbessern. Denn eine nachhaltige Ernährungsänderung senkt das Risiko an Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall zu erkranken deutlich.
    In dem ebenfalls der Box beiliegenden Experimente-Buch wird der Weg von der Theorie zur Praxis auf spielerische und phantasievolle Weise erlebbar gemacht. Die Informationen und Anregungen der Box motivieren, die Alltagsernährung langfristig umzustellen und gute Vorsätze zu verwirklichen.
    Die ÖDG-Ernährungsbox kann zum Selbstkostenpreis von 35 Euro zzgl. Versandkosten unter www.ernaehrungsbox.at bestellt werden
  2. Bewegungsbox der ÖDG
    Die vom Ausschuss Prävention der ÖDG entwickelte Bewegungsbox soll Menschen, die bis jetzt wenig oder keine Bewegung gemacht haben, dazu motivieren, mehr Bewegung in ihr Leben zu integrieren und sie dabei unterstützen, auch dabei zu bleiben. Ziel der Bewegungsbox ist es, in erster Linie Freude und Spaß an der Bewegung zu vermitteln.
    Bewegungsmangel ist einerseits ein bedeutender Risikofaktor für die Entstehung von Wohlstandserkrankungen wie Diabetes mellitus, anderseits ist Bewegung ein wichtiger therapeutischer Ansatz für bereits von Diabetes mellitus oder anderen Wohlstandserkrankungen betroffenen Patienten. 
    Sie können die Bewegungsbox über www.bewegungsbox.at zum Selbstkostenpreis von 35 Euro zzgl. Versandkosten beziehen.
  3. Österreichisches Insulinpumpenregister
    Mit Hilfe des Pumpenregisters sollen die Patientendaten aller mit Insulinpumpen behandelten Patienten in Österreich gesammelt und weiterverfolgt werden. 
    www.insulinpumpen-register.at
  4. DKA-Präventionskampagne
    Die Österreichische Diabetes Gesellschaft startete 2009 in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur eine nationale Plakatkampagne zur Prävention der diabetischen Ketoazidose bei Erstmanifestation bei Kindern und Jugendlichen in österreichischen Schulen, Kindergärten, Apotheken, pädiatrischen Ordinationen, allgemein-medizinischen Ordinationen und Kinderabteilungen. Mit der Plakatkampagne, die auch 2017 weitergeführt wird, sollen Eltern, Kinder und Betreuungspersonen sowie Ärztinnen und Ärzte auf die Symptome der Erstmanifestation eines Diabetes mellitus Typ 1 (vermehrtes Trinken, Harnlassen, Gewichtsverlust etc.) aufmerksam gemacht werden.
    Wollen auch Sie diese Themen sichtbar machen, so können Sie Plakate unter office@oedg.at kostenlos bestellen.
  5. Register für Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes
    Gestationsdiabetes ist die häufigste Schwangerschaftskomplikation und mit einem erheblichen Risiko für Mutter und Kind verbunden. In Österreich weiß man weder, wie viele schwangere Frauen betroffen sind, noch kennt man die Anzahl der Frauen, die auch nach der Entbindung eine dauerhafte Zuckerstoffwechselstörung aufweisen. Auch die kindlichen Komplikationsraten bei diabetischen Schwangeren sind nach wie vor unbekannt. Neuere diagnostische und therapeutische Empfehlungen werden derzeit nicht evaluiert. Durch die Generierung eines Registers für Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes sowie bei manifestem Diabetes kann die aktuelle Situation in Österreich erhoben und mit anderen Ländern verglichen werden. Langfristig soll dadurch die Betreuung der Schwangeren gezielt verbessert werden. Dieses Projekt wird von Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, der Vorsitzenden des Ausschusses Gender & MigrantInnen der ÖDG, betreut.  
  6. Spendenaktion: Diabetes-Camps für Kinder mit Diabetes
    Es gibt in Österreich mehrere Diabetes-Camps (Sommer und Winter). Für viele Betroffene sind diese Camps oft die einzige Möglichkeit einer kindgerechten Schulung, welche abseits einer stationären Versorgung stattfinden kann. Denn Kur- oder Reha-Möglichkeiten gibt es in Österreich für Kinder NICHT. Derzeit gibt es für die Camp-Organisatoren und teilnehmenden Kinder keine oder nur eine sehr geringe finanzielle Unterstützung. Viele Ärztinnen und Ärzte opfern dafür ehrenamtlich ihre Urlaubstage und können diese dienstrechtlich nicht geltend machen.
    Ziele der Camps sind kindgerechte Diabetes-Schulungen (z.B. richtige Ernährung, Kohlenhydrat-Berechnung, Insulinanpassung beim Sport u.v.m.) neben den sozial und psychologisch wichtigen gemeinsamen Freizeittätigkeiten mit gleichaltrigen Diabetes-Betroffenen. Viele Eltern können sich eine Teilnahme ihrer Kinder nicht leisten. Die ÖDG startet daher einen Spendenaufruf, um betroffenen Kindern, deren Eltern sich die Teilnahme sonst nicht leisten könnten, eine Camp-Teilnahme zu ermöglichen. Jede Spende kommt zu 100 Prozent den TeilnehmerInnen zugute.  
    2017 wird die Aktion mit der Unterstützung der Lions fortgesetzt.
    Weitere Informationen finden Sie hier.
  7. Blue Monument Challenge und Aktionen zum Weltdiabetestag
    Die World Diabetes Day Monument Challenge wurde 2008 von der International Diabetes Federation ins Leben gerufen, 2009 wurden weltweit über 1.000 Gebäude und Sehenswürdigkeiten blau beleuchtet. Auf Initiative der ÖDG sollen auch 2017 wieder öffentliche Gebäude und Sehenswürdigkeiten blau beleuchtet werden.
  8. Pilotprojekt zur türkischsprachigen Schulung für GestationsdiabetikerInnen am Wilhelminenspital
    An der Stoffwechselambulanz des Wilhelminenspitals werden türkischsprachige PatientInnen mit Gestationsdiabetes in ihrer Muttersprache geschult. Das Projekt gilt nach wie vor als Vorbild für wienweite und österreichweite Aktivitäten und wurde 2011 auch mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

Stand 01.06.2017

Bewegungsbox

die bewegungsbox

Ernährungsbox

die ernährungsbox

Face Diabetes

fb

Therapie Aktiv

www.therapie-aktiv.at

World Diabetes Day

wdd

Insulin for Life

ifl

Kooperationspartner

ÖAG - Österreichische Adipositas Gesellschaft
Diabetes Initiative Österreich