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MISSION STATEMENT

Die Österreichische Diabetes Gesellschaft sieht es als ihre Aufgabe, die Gesundheit und Lebensqualität von Menschen mit Diabetes mellitus zu verbessern.
Sie setzt sich daher für die Anliegen der Betroffenen ein. Sie fordert und fördert die stetige Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus. Sie unterstützt die Forschung und verbreitet wissenschaftliche Erkenntnisse aller den Diabetes berührenden Fachgebiete sowohl zur Verbesserung der medizinischen Betreuung als auch zur bestmöglichen Vorbeugung von Neuerkrankungen.

Was macht die ÖDG?

  • fungiert als Mittlerin zwischen den betreuenden Fachkräften und Patienten
  • organisiert Fortbildungsveranstaltungen für ÄrztInnen, DiabetesberaterInnen und DiaetologInnen, wie die Jahrestagung und die Frühjahrstagung
  • fördert aktiv die diabetologische Forschung in Österreich
  • dient als Ansprechpartnerin in Bezug auf die Betreuung der DiabetikerInnen
    - für die Sozialversicherungsträger
    - das Bundesministerium für Gesundheit
  • erstellt - dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechende - Behandlungsleitlinien zur umfassenden Betreuung von DiabetikerInnen
  • setzt sich bei den österreichischen GesundheitspolitikerInnen für den Ausbau der Prävention und der Verbesserung der Betreuungsstrukturen und der medizinischen Versorgung ein
  • informiert die Bevölkerung durch aktive Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen wie den 10. Wiener Diabetestag am 18.04.2013 im Wiener Rathaus (Organisation: Ao. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik, Ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi) und dem ÖDG Nordic City Walk, der 2012 bereits zum 7. Mal stattfand, und schafft so Awareness für Diabetes.

Regelmäßige Aktualisierung und Erweiterung der ÖDG-Leitlinien

Die Leitlinien der ÖDG stellen die Grundlage für die Behandlung im Rahmen des Disease Management Programms „Therapie Aktiv“ dar. Leitlinien medizinischer Fachgesellschaften sind notwendig, um den behandelnden ÄrztInnen evidenzbasierte Therapiemöglichkeiten in kompakter Form zur Verfügung zu stellen, da nicht jeder Arzt auf allen Gebieten ein Spezialist sein kann. Leitlinien helfen zudem, Therapien auf generell akzeptierte, vergleichbare Grundlagen zu stellen.
Ein Update der Leitlinien erfolgte 2012.

ÖDG Nordic City Walk

Seit 2001 veranstaltet die ÖDG jährlich den ÖDG Nordic City Walk in Wien, um die Bevölkerung auf die Bedeutung der Krankheit und die Möglichkeiten der Primärprävention hinzuweisen. Für aktiv Teilnehmende gibt es eine kurze Einschulung durch Fachleute der NWO (Nordic Walking Organisation). 2009 fand der Nordic City Walk in Kooperation mit der Sportunion erstmals auch in den Bundesländern statt.

Diabetes Forum

Gegründet im Jahr 2000, hat sich das „Praxisforum der Österreichischen Diabetes Gesellschaft“ unter der Herausgeberschaft von Prim. Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner zum führenden diabetologischen Fortbildungsmagazin Österreichs entwickelt. In Form von Themenschwerpunkten sichtet Diabetes Forum aktuelles diabetologisches Wissen, verfolgt therapeutische Trends und extrahiert konkrete Entscheidungshilfen für die klinische Praxis. Daneben wird über die Aktivitäten und Entwicklungen innerhalb der ÖDG berichtet. Diabetes Forum steht für fundierte Information, Objektivität und Meinungsvielfalt. Der Autorenpool umfasst die führenden Vertreter der Diabetologie und verwandter Disziplinen in Österreich. International renommierte ExpertInnen sind regelmäßig mit Gastbeiträgen vertreten.

Forschungsförderung der ÖDG

Die ÖDG unterstützt zudem die diabetologische Forschung in Österreich seit Jahren finanziell durch die Vergabe von Forschungspreisen für klinisch-wissenschaftliche Projekte oder Projekte aus dem Bereich der medizinischen Grundlagenforschung. Seit 2001 wurde der ÖDG-Forschungspreis bereits 16-mal vergeben und insgesamt € 560.000,- Forschungsförderung ausgeschüttet. 2011 wurde bereits zum zweiten Mal der mit € 10.000,- dotierte Langerhanspreis der ÖDG als Nachwuchsforschungsförderungspreis vergeben.

ÖDG-Projektförderung

Derzeit unterstützt die ÖDG finanziell weitere Projekte:

  1. Pilotprojekt zur türkischsprachigen Schulung für GestationsdiabetikerInnen am Wilhelminenspital
    An der Stoffwechselambulanz des Wilhelminenspitals werden türkischsprachige PatientInnen mit Gestationsdiabetes in ihrer Muttersprache geschult. Das Projekt soll als Muster und Vorbild für Wien-weite und österreichweite Aktivitäten dienen und wurde 2011 auch mit dem Gesundheitspreis der Stadt Wien ausgezeichnet. Unter der Schirmherrschaft der ÖDG und der Organisation von Dr. Kadriye Aydinkoc-Tuzcu und Prim. Univ.-Doz. Dr. Peter Fasching fand 2009 auch der erste türkischsprachige Diabetesinformationstag im ATIB-Kulturzentrum in Favoriten/Wien mit 500 Teilnehmern statt.
     
  2. Österreichisches Insulinpumpenregister
    Mit Hilfe des Pumpenregisters sollen die Patientendaten aller mit Insulinpumpen behandelten Patienten in Österreich gesammelt und weiter verfolgt werden.
    www.insulinpumpen-register.at
     
  3. DKA-Präventionskampagne:
    Die Österreichische Diabetes Gesellschaft startete 2009 in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur eine nationale Plakatkampagne zur Prävention der diabetischen Ketoazidose bei Erstmanifestation bei Kindern und Jugendlichen in österreichischen Schulen, Kindergärten, Apotheken, pädiatrischen Ordinationen, allgemein-medizinischen Ordinationen und Kinderabteilungen. Mit der Plakatkampagne, die auch 2013 weitergeführt wird, sollen Eltern, Kinder und Betreuungspersonen sowie Ärzte auf die Symptome der Erstmanifestation eines Diabetes mellitus Typ 1 (vermehrtes Trinken, Harnlassen, Gewichtsverlust etc.) aufmerksam gemacht werden.

  4. Spendenaktion: Diabetes-Camps für Kinder mit Diabetes
    Es gibt in Österreich mehrere Diabetes-Camps (Sommer und Winter). Für viele Betroffene sind diese Camps oft die einzige Möglichkeit einer kindgerechten Schulung, welche abseits einer stationären Versorgung stattfinden kann. Denn Kur- oder Reha-Möglichkeiten gibt es in Österreich für Kinder NICHT. Derzeit gibt es für die Camp-Organisatoren und teilnehmenden Kinder keine oder nur eine sehr geringe finanzielle Unterstützung. Viele ÄrztInnen opfern dafür ehrenamtlich ihre Urlaubstage und können diese dienstrechtlich nicht geltend machen.
    Ziele der Camps sind kindgerechte Diabetes-Schulungen (z.B. richtige Ernährung, Kohlenhydrat-Berechnung, Insulinanpassung beim Sport u.v.m.) neben den sozial und psychologisch wichtigen gemeinsamen Freizeittätigkeiten mit gleichaltrigen Diabetes-Betroffenen. Viele Eltern können sich eine Teilnahme ihrer Kinder nicht leisten. Die ÖDG startet daher einen Spendenaufruf, um betroffenen Kindern, deren Eltern sich die Teilnahme sonst nicht leisten könnten, eine Camp-Teilnahme zu ermöglichen. Jede Spende kommt zu 100% den TeilnehmerInnen zugute.
    2013 wird die Aktion mit der Unterstützung der Lions fortgesetzt.
    Weitere Informationen finden Sie hier.

  5. Register für Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes
    Gestationsdiabetes ist die häufigste Schwangerschaftskomplikation und ist mit einem erheblichen Risiko für Mutter und Kind verbunden. In Österreich ist weder bekannt, wie viele schwangere Frauen betroffen sind, noch die Anzahl der Frauen, die auch nach der Entbindung eine dauerhafte Zuckerstoffwechselstörung aufweisen. Auch die kindlichen Komplikationsraten bei diabetischen Schwangeren sind nach wie vor unbekannt. Neuere diagnostische und therapeutische Empfehlungen werden derzeit nicht evaluiert. Durch die Generierung eines Registers für Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes sowie bei manifestem Diabetes kann die aktuelle Situation in Österreich erhoben und mit anderen Ländern verglichen werden. Langfristig soll dadurch die Betreuung der Schwangeren gezielt verbessert werden. Dieses Projekt wird von Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, der Vorsitzenden des Ausschusses Gender & MigrantInnen der ÖDG, betreut.

  6. Bewegungsbox der ÖDG
    Die vom Ausschuss Prävention der ÖDG entwickelte Bewegungsbox soll Menschen, die bis jetzt wenig oder keine Bewegung gemacht haben, dazu motivieren, mehr Bewegung in ihr Leben zu integrieren und sie dabei unterstützen, auch dabei zu bleiben. Ziel der Bewegungsbox ist es in erster Linie Freude und Spaß an der Bewegung zu vermitteln.

    Bewegungsmangel ist einerseits ein bedeutender Risikofaktor für die Entstehung von Wohlstandserkrankungen wie Diabetes mellitus, anderseits ist Bewegung ein wichtiger therapeutischer Ansatz für bereits von Diabetes mellitus oder anderen Wohlstandserkrankungen betroffenen Patienten.

    Sie können die Bewegungsbox über www.bewegungsbox.at oder unseren Vertriebspartner Safedeck GmbH zum Selbstkostenpreis von EUR 35,- beziehen.
    Gerne liefert Safedeck Ihre Bewegungsbox nach Hause (Post, Paketdienst) oder begrüßt Sie im Shop: Tiefer Graben 8-10/2, 1010 Wien.
    Telefonische Auskunft: 01/236 96 32
    Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 16 Uhr.
    Ausgenommen Samstage, Sonntage und Feiertage.

  7. Blue Monument Challenge und Aktionen zum Weltdiabetestag
    Die World Diabetes Day Monument Challenge wurde 2008 von der International Diabetes Federation ins Leben gerufen, 2009 wurden weltweit über 1.000 Gebäude und Sehenswürdigkeiten blau beleuchtet. Auf Initiative der ÖDG sollen auch 2013 wieder öffentliche Gebäude und Sehenswürdigkeiten blau beleuchtet werden.

Die gesundheitspolitischen Forderungen der Österreichischen Diabetes Gesellschaft:

Die Österreichische Diabetes Gesellschaft sieht es als ihre Aufgabe, die Gesundheit und Lebensqualität von Menschen mit Diabetes mellitus zu verbessern.

Sie setzt sich daher für die Anliegen der Betroffenen ein. Sie fordert und fördert die stetige Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus. Sie unterstützt die Forschung und verbreitet wissenschaftliche Erkenntnisse aller den Diabetes berührenden Fachgebiete, sowohl zur Verbesserung der medizinischen Betreuung als auch zur bestmöglichen Vorbeugung von Neuerkrankungen.
Aus diesem Selbstverständnis resultieren die folgenden gesundheitspolitischen Forderungen.

1. Verbesserung der Betreuungsstruktur für Menschen mit Typ-2-Diabetes

  • Aufbau eines flächendeckenden, qualitätskontrollierten Disease-Management-Programms, mit besonderem Augenmerk auf das Schnittstellenmanagement zu den übergeordneten, spezialisierten Versorgungeinrichtungen .
  • Etablierung einer qualitätsgesicherten diabetologischen Zusatzqualifikation für Allgemeinmediziner und Internisten.
  • Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung durch Spezialisten durch Ausbau und strukturelle Verbesserung von Diabetesambulanzen, Schaffung von Kassenstellen für niedergelassenen Internisten mit oben genannter Zusatzqualifikation, Etablierung von internistischen Abteilungen mit Schwerpunkt Endokrinologie und Stoffwechsel
  • Stärkung von stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen als Ergänzung des akutmedizinischen Bereiches.
  • Tatsächliche Einbeziehung von Bewegung und Sport in die Therapie des Typ-2-Diabetes, gleichwertig der Ernährungstherapie.

2. Verbesserung der Betreuungsstruktur für Menschen mit Typ-1-Diabetes

  • Schaffen der Möglichkeit zur Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes sowie aktiver Ausbau des Angebotes an Kindercamps mit Peer-Group-Unterstützung auf sozial gerechter Basis.
  • Schaffung der strukturellen und finanziellen Voraussetzungen für eine flächendeckende, qualitätsgesicherte Betreuung von Typ-1-Diabetikern.

3. Erstellung eines Diabetesregisters 

  • Österreichweite Erfassung des Ist-Zustandes in Bezug auf Einstellungsqualität, Komplikationen, Therapiemodalitäten, Nutzung von Gesundheitseinrichtungen als Instrument zur kontinuierlichen Verbesserung der Versorgungssituation.

4. Prävention des Diabetes mellitus Typ 2

  • Bundesweite Strategien zur Bekämpfung von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter unter Einbeziehung von Schulärzten und Schulen.
  • Aufbau eines konsequenten Diabetes-Screening in Hochrisikopopulationen.
  • Aufbau von Einrichtungen zur qualitätsgesicherten Behandlung von prädiabetischen Risikopersonen im Sinne einer anhaltenden Lebensstilintervention.

5. Medizinische Versorgung 

  • Verfügbarkeit von innovativen Therapien sowie Medizinprodukten zur Blutzuckerselbstkontrolle, um eine dem Stand des medizinischen Wissens entsprechende individualisierte Therapie zu ermöglichen.
  • Österreichweiter einheitlicher, chancengleicher Zugang zu Therapien und Medizinprodukten.
  • Anerkennung, dass gesundheitsorientierte Lebensqualität („health related quality of life“) sowie Nebenwirkungen (wie z.B. Hypoglykämien) von Therapien einen zentralen Stellenwert für die Gesundheit der Betroffenen haben und daher ebenso berücksichtigt werden müssen.

6. Forschungsförderung 

  • Finanzierung unabhängiger Forschungsprojekte im Bereich der Grundlagenforschung sowie im Bereich klinischer Forschung und Versorgungsforschung zur Prävention und Behandlung des Diabetes mellitus.

Stand 14.04.2014

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