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ÖDG, Funktionsperiode 2012/2013
Rückblicke auf die ersten Monate

Mit dem 1. Jänner 2012 startete der neue ÖDG-Vorstand unter Präsident Heinz Drexel, Feldkirch, in die neue Funktionsperiode. Die Schwerpunkte der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft in den Jahren 2012 und 2013 wurden im Rahmen eines Expertenmeetings Ende Jänner 2012 in Oberlech erarbeitet und formuliert:

  • Aufklärung sowohl der Bevölkerung als auch der gesamten Ärzteschaft durch nachhaltige und wiederholte Information über die entscheidende Bedeutung des Diabetes.
  • Erarbeitung von gut verständlichen und einfachen Therapieempfehlungen (in diesem Kontext insbesondere Neuauflage der „ÖDG-Praxisleitlinien“ im Herbst 2012)
  • Prävention der Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch bessere und intensivere Behandlung des Cholesterinstoffwechsels (Etablierung eines generellen Zielwerts von < 70 mg/dl für das LDL-Cholesterin)
  • Schulterschluss mit weiteren Fachgesellschaften wie der Österreichischen Adipositas Gesellschaft, der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft, der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft u. a.

Übergeordnetes Ziel ist es, dass Österreich in den kommenden Jahren eine "Modellregion in der Diabetesversorgung" wird. Mit der Umsetzung der Arbeitsschwerpunkte in der Präsidentschaftsperiode 2012/2013 will die ÖDG diesem Ziel einen entscheidenden Schritt näher kommen.

Im ersten Halbjahr 2012 konnten erste konkrete Schritte zur Umsetzung dieser Ziele gesetzt werden, über die im Folgenden kurz berichtet wird.

1. Expertenmeeting Oberlech: „Österreich – eine Modellregion in der Diabetesversorgung?“

von Ch. H. Saely, H. Drexel
Vom 31. Jänner bis zum 3. Februar 2012 organisierte das Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment (VIVIT) unter der Leitung von Prim. o. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz Drexel in Oberlech erstmals ein Expertenmeeting, in dessen Rahmen die Spitzen der österreichischen Diabetologie aktuelle Fragen zur Diabetesversorgung in Österreich diskutierten.
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2. ÖDG Press Briefing: „Non-Stop Revolution in der Diabetologie“

von G. Schernthaner
Anfang März lud die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) Vertreter von Fach- und Laienpresse zum Gespräch, um ihr Arbeitsprogramm für die kommenden zwei Jahre vorzustellen. Die ÖDG nutzte die Gelegenheit, um auf die anhaltend hohe medizinische und volksgesundheitliche Bedeutung der Diabetologie hinzuweisen: Durch intensive Forschung und optimierte Therapien leben Diabetiker heute länger und die Folgeerkrankungen gehen zurück – eine Erfolgsgeschichte, deren Fortschreibung keineswegs selbstverständlich ist.
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3. Frühjahrstagung 2012 in Wien: „Diabetestherapie zwischen Ideal und Wirklichkeit“

von H. Abrahamian
Die heurige 28. Frühjahrstagung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft fand in Wien, in den altehrwürdigen Hallen der Wiener Universität, statt und stand unter dem Motto: „Zwischen Ideal und Wirklichkeit“. Zu den Kongress-Highlights zählten neben hochinteressanten Vorträgen und Diskussionen über Sicherheit und Effektivität in der Diabetestherapie, Ernährungsthemen, „Metabolomics“ und Insulintherapie vor allem die „State of the Art“-Sitzungen zu Folge- bzw. Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus, die Gender-Sitzung und die Therapie von diabetischen Patienten mit psychischer Erkrankung.
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4. Hilfestellung für die Integration von Bewegung und Sport in den Alltag: die BEWEGUNGSBOX der ÖDG

von Thomas C. Wascher
Bewegungsmangel ist ein bedeutender Risikofaktor für die Entstehung von Wohlstandserkrankungen wie Diabetes mellitus. Gerade wer durch Übergewicht, falsche Ernährung oder familiäre Vorbelastung ein besonders hohes Risiko für Typ-2-Diabetes trägt, sollte Bewegung und Sport fix in seinen Alltag integrieren. Für Diabetiker ist Bewegung auch ein wichtiger therapeutischer Ansatz. Körperliche Aktivität hilft den Zucker in die Zellen zu bringen – dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel. Dadurch lässt sich auch die Medikamentendosis reduzieren. Wer Insulin spritzt, sollte jedoch aufpassen und unbedingt mit seinem Arzt sprechen, denn bei Überanstrengung ist auch eine Unterzuckerung möglich.
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5. ADA Wrap-up: Österreichische Experten präsentieren Highlights der Jahrestagung der Amerikanischen Diabetesgesellschaft

von C. H. Saely
Rund 16.000 „Diabetes professionals“ aus aller Welt versammelten sich Anfang Juni 2012 in Philadelphia zur Wissenschaftlichen Jahrestagung, den „Scientific Sessions“ der American Diabetes Association (ADA). In über 2.000 Beiträgen wurde ein Überblick über die aktuellen Möglichkeiten in Prävention, Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus und seiner Komplikationen gegeben. Österreichische Autoren waren an 18 Abstracts (3 „Oral Presentations“, 15 Poster, 6 „Published-only“) beteiligt.
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6. Ausblick auf die ÖGD-Leitlinien 2012

von M. Clodi
Wir freuen uns, heuer wieder „upgedatete“ Leitlinien der Österreichischen Diabetes Gesellschaft veröffentlichen zu können. Das Leitlinien-Update soll rechtzeitig zur Jahrestagung 2012 erscheinen und in der „Wiener Klinischen Wochenschrift“ abgedruckt werden. Es ist ebenso wieder geplant, eine Kurzversion zu erstellen.
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